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Auszüge aus dem
musikalischen Werk.

SONATA

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Auf die Suche gehen, Inspiration im eigenen Umfeld finden, Neues entdecken und mit dem Altbekannten kombinieren – als würde man Muscheln am Strand aufsammeln und in das eigene Spiel integrieren. John Cage hat mit seinen Werken gezeigt, wie neue musikalische Landschaften entstehen, wenn man sich kreativ auf das Unbekannte einlässt. Für seine „Sonatas and Interludes“ hat er Flügel mit Bolzen, Schrauben und Gummistücken präpariert – und so auf einem traditionellen Konzertflügel ein futuristisches Klangerlebnis möglich gemacht.

In dem Schwarzweiß-Kurzfilm „SONATA“ von 2017 spielt Claudia Janet Birkholz eine Komposition von John Cage – und lädt die Musik mit starken Bildern auf, die die Klangreise stützen. Was zu Beginn anmutet wie ein Psychothriller, nimmt eine überraschende Wendung, die bis zum Schluss Spannung erzeugt. Für den Kurzfilm von Christine Jezior hat Claudia Janet Birkholz die Kostüme entwickelt und steht selbst vor der Kamera. Ein beeindruckendes Werk, das auch international viel Anerkennung gefunden hat – unter anderem bei Filmfestspielen in der Schweiz, Belgien, den USA, Großbritannien, Griechenland sowie Schweden, Indien, Argentinien und Deutschland.

Crew

DirectorChristine Jezior
Screenplay Christine Jezior
Producer Christine Jezior, MAAM TV
Director of Photography Bartosz Bialobrzeski
Costume Design Claudia Janet Birkholz
Sound Matthias Nordhorn
Editor Bartosz Bialobrzeski
Sound Design Matthias Nordhorn
Music John Cage

 

Cast

Claudia Janet Birkholz  

ACTING

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Der Kurzfilm „Acting“ ist 2018 entstanden und nimmt ein zentrales Thema unserer Zeit in den Fokus: Selbstoptimierung. Umgeben von Porträts der Perfektion, oberflächlichen Illusionen des augenscheinlich Notwendigen, erscheint eine bessere Version des Ichs immer greifbar, immer in unmittelbarer Nähe – wenn man sich nur anstrengt. Ein niemals endendes Streben nach einer maximal von außen geprägten Vision des idealen Lebens, das keinen Raum für Schwäche, keine Zeit für Ruhe, keine Zufriedenheit mit dem reinen Sein zulässt.

Das Fitness-Studio ist ein Ort, wo wir an unserem körperlichen Erscheinungsbild arbeiten. In diesem Raum sind wir von Maschinen umgeben, deren Klänge wir kaum wahrnehmen.

Diese Alltagsklänge hat Claudia Janet Birkholz zu einem energiegeladenen Musikstück verarbeitet.

Zusammen mit Julina Nishimine hat sie das Screenplay konzipiert und die Kostüme entwickelt. Entstanden ist so eine kunstvolle Aneinanderreihung von Worten, Geräuschen und Klängen, die Disziplin und Weiterentwicklung einfordern, ob im Sport oder im musikalischen Spiel. Und am Ende der Blick in fremde Fenster, der zeigt: Es ist noch immer nicht genug.

Ein Film wie ein Rausch und ein drastisches Abbild unserer Zeit, das bei vielen Filmfestivals zur Official Selection gehört und unter anderem in Großbritannien, Venezuela, Indien, der Türkei, Brasilien und Deutschland Preise gewonnen hat.

Crew

Director Christine Jezior
Screenplay Claudia Birkholz und Julina Nishimine
Producer Christine Jezior
Director of Photography Bartosz Bialobrzeski
Costume Design Claudia Birkholz und Julina Nishimine
Sound Matthias Nordhorn
Editor Bartosz Bialobrzeski
Sound Design Matthias Nordhorn
Music Claudia Birkholz

Cast

Woman Claudia Janet Birkholz
Gym trainer Jacek Kapturek
Green girl Nico Seemann
Red girl Julina Nishimine

LUZIFERS TRAUM

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Das Klavierstück XIII „LUZIFERS TRAUM“ komponierte Karlheinz Stockhausen im Jahre 1981 als Teil seiner Oper „Samstag“. Hier steht Luzifer im Mittelpunkt, aber nicht als Teufel, sondern als gefallener Engel, als idealistischer Denker und Widersacher alles Menschlichen.

Er träumt das Klavierstück XIII, das die fünf Elemente beschwört.

„LUIZIFERS TRAUM“ oder Klavierstück XIII von Karlheinz Stockhausen ist eines der beeindruckendsten Solowerke für Klavier des 20. Jahrhunderts. 

Luzifer träumt ein Klavierstück, einen virtuosen Zauberspuk mit überwältigender Sogkraft, eingebettet in surreale Bilder. Die Ausnahme-Pianistin Claudia Janet Birkholz erschafft ein Feuerwerk an Klängen und Aktionen, auf dessen Höhepunkt Raketen aus dem Flügel schießen.

Lichtkünstlerin Katrin Bethge entwarf dazu farbige Lichtwelten, die die Musik spiegeln – denn Stockhausen erarbeitete mit seinen Formeln nicht nur die Musik, sondern stellt dieser auch Emotionen, Planeten und Farben zur Seite. 

Am Samstag, an dem Luzifer das „Klavierstück XIII“ träumt, ist es die Farbe „Eisblauschwarz“. Das Werk soll „ wie ein Zauberspuk“ aufgeführt werden.

Songs auf Spotify

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John Cage: Sonatas and Interludes

3C , Klavierwerke von Cage, Cowell und Crumb

Auf dieser CD hat Claudia Janet Birkholz sich dem Schaffen drei großer US-amerikanischen Komponisten des 20.Jahrhunderts gewidmet.

Henry Cowell hat schon früh im 20. Jahrhundert als einer der ersten Komponisten den Konzertflügel nicht nur auf den Tasten, sondern auch im Innenraum auf den Saiten gespielt. Die so entstandenen Klänge wirken auf uns heute noch futuristisch. Die hier gespielten Werke sind in den Jahren zwischen 1914 und 1928 entstanden.

George Crumb ist einer der wenigen großen Komponisten, der konsequent immer wieder neue Spieltechniken und neue Klänge für und im Flügel entdeckt hat und eine Vielzahl an Werken für diese faszinierenden Techniken komponiert hat. Der „Makrokosmos I“, entstanden 1972, ist eines dieser zentralen Werke. 

Die „Suite für Toy-Piano“ (1978) von John Cage ist das erste Werk, das jemals für das Spielzeugklavier komponiert wurde. 

In der Watermusic (1952) benutzt John Cage Zufallselemente wie einen Radiosender aber auch Wasserschüsseln, eine Entenpfeife, ein Kartenspiel und eine Sirene für seine Komposition.

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Ottes Klänge (Hans Otte)

Hans Otte, Komponist und Musikchef der ARD, hat in seiner langjährigen Arbeit die Hansestadt Bremen zu einer der ersten Adressen für Neue Musik in Deutschland gemacht. Mit Claudia Janet Birkholz verband ihn eine langjährige Freundschaft. Für ihn war sie die bevorzugte Interpretin seiner Werke. Otte bescheinigte ihr „großen Klangsinn und ganz und gar überzeugendes Gestaltungsvermögen“. Dem „Buch der Klänge“, entstanden, zwischen 1979 und 1982, hat Hans Otte folgende Widmung beigefügt:

die ganz bei den Klängen sein wollen,

um so

auf der Suche nach dem

Klang der Klänge,

dem Geheimnis allen Lebens,

sich selbst

klingend

wiederzufinden, zu erfahren.

Entführung um acht (Bruno Strobl)

Das Toy-Piano ist ein Spielzeugklavier mit Metallstäben statt Saiten. John Cage war der erste Komponist, der 1948 ein Werk für dieses Instrument komponierte, die „Suite for toy-piano“. Erst einige Jahrzehnte später folgten ihm andere Komponisten. Mittlerweile gibt es eine Reihe von Kompositionen für dieses kleine, schräg klingende Instrument. Bruno Strobl hat 2009 „Entführung um Acht“ für Claudia Janet Birkholz komponiert. 

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Kompositionen von Claudia Janet Birkholz – Eigenkompositionen

Claudia Janet Birkholz setzt sich in ihren Kompositionen immer wieder mit den klanglichen Möglichkeiten des Konzertflügels auseinander. Neue Klänge zu entdecken und sie in einen musikalischen Kontext zu setzen, das fasziniert sie. Ob es Murmelklänge auf den Diskantsaiten sind oder der Klang von Druckermaschinen, Autowaschanlagen, Kaffeemaschinen oder Sportgeräten. Stets entwickelt sie auf diese Weise unerwartete Klangwelten.

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